Aktuelle Neuigkeiten

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

TG

Ja, Singapore Airlines ist schlimmer. Mit einer nur dreiwöchigen Vorwarnung erhöht sie am 16. April (wieder) Prämienhöhen auf Star Alliance-Flügen in ihrem KrisFlyer-Programm, wenn auch „nur“ in der Business und First Class. Thai Airways hat Prämienhöhen in ihrem Royal Orchid Plus für einige Zeit nicht erhöht und gab Mitgliedern eine faire Vorwarnung von 6 Monaten. Und Prämienanpassungen, sowohl für Thai- wie auch für Star Alliance Partnerflüge, sind mit anderen, positiveren Programmänderungen verbunden, die alle gleichzeitig am 01. Oktober in Kraft treten werden. Aber ob ein erstmaliger genereller Elitebonus zwischen nur 5 und 20% und höhere Gutschriften zu höheren Tarifen auf Thai-Flügen wirklich die teilweise unvernünftig erhöhten Prämienhöhen, vor allem in Premium-Kabinen, zu kompensieren vermögen ist fraglich. Beispiele: Ein Hin- und Rückflug mit Thai in der Business Class zwischen Europa und Australien kostet jetzt 170.000 Meilen, wird jedoch auf 350.000 Meilen geändert. Ein Economy Class-Prämienflug mit Star-Partnern zwischen Europa und Nordamerika wird von 70.000 auf 110.000 Meilen verteuert, während sich Economy Class-Prämienflüge innerhalb Europas oder Nordamerikas von 40.000 auf 35.000 Meilen verbilligen werden. Prämienflüge in der Premium Economy werden neu im Rahmen der Star Alliance-Prämientabelle eingeführt, auch für Upgrades. Man muss wirklich ein sehr spezifisches Verhalten haben, um sich mit diesen Veränderungen in einer besseren Situation wiederzufinden. Während KrisFlyer kaum eine Alternative für Thai-Kunden sein wird gibt es sicher noch andere Optionen innerhalb der Star Alliance.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

9W

Die Parallelen sind beängstigend: Etihad hält zugesagte Versprechen nicht ein und lässt eine Fluggesellschaft, an der sie eine Beteiligung hält, fallen – behält aber gleichzeitig die Kontrolle über deren Vielfliegerprogramm, das von einem starken lokalen Team geführt wird. Das war so bei Air Berlin und wiederholt sich jetzt, leider, bei der indischen Jet Airways – nur in viel größeren Dimensionen. Nichtsdestotrotz wartet ihr Programm JetPrivilege mit einer interessanten Neuerung auf: Ab sofort können Meilen für den Kauf von regulären Tickets auf einer Vielzahl von Gesellschaften genutzt werden, auch auf solchen, die keine Partner im Programm sind. Man kann Meilen dabei sowohl als Teilzahlung wie auch zur vollen Zahlung des Tickets nutzen. Der Gegenwert ist allerdings ziemlich lausig: So kostet ein internationaler Kurzstreckenflug in der Economy Class, je nach Ticketpreis, 26.000, 30.100, 36.100 oder 64.100 Meilen für die einfache Flugstrecke, wenn man ihn komplett mit Meilen bezahlt. Ein Business Class-Langstreckenflug kostet für die einfache Flugstrecke mindestens 316.500 Meilen, aber in der Regel eher zwischen 500.000 und 900.000 Meilen. Da man bei Air Berlin gesehen hat, dass schlussendlich auch das Vielfliegerprogramm ohne ihre Gesellschaft nicht überlebensfähig war, sollte man das neue Angebot von JetPrivilege unter Umständen trotzdem nutzen, bevor es eventuell zu spät ist.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

AS

Kürzlich gestand Alaska Airlines ein, dass sie nach wie vor finanziell einen schweren Stand mit den Transkontinental-Routen hat, eine Nachwirkung der Übernahme von Virgin America. Sie ist jetzt mehr als gewillt dies zu ändern, indem sie eine lange doppelte Meilen-Kampagne – bis zum Ende des Jahres – in ihrem Mileage Plan-Programm auf allen Flügen zwischen Kalifornien und Städten an der Ostküste, von Boston bis Fort Lauderdale, anbietet. Wenn Sie dies mit all den anderen Vorteilen des Programms kombinieren, wie der generell großzügigen Struktur, da es jetzt das größte US-Programm ist, welches noch auf einer Meilenbasis operiert, oder dem eindrucksvollen Netzwerk von Partnerfluggesellschaften, die das Programm auch absolut relevant für internationale Mitglieder machen, sollte Alaska Airlines in der Tat für den Rest des Jahres als eine der besten Optionen auf diesen Routen betrachtet werden!

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Print

Man konnte fast den Eindruck gewinnen, dass British Airways ihren 100. Geburtstag nur mit Malern begeht, die ihre Flugzeuge in attraktiven historischen Sonderbemalungen lackieren. Doch dann besann man sich dennoch und erinnerte sich, dass es die Kunden sind, die sie bis zu diesem Meilenstein gebracht haben. So erhalten Executive Club-Mitglieder auf ihren nächsten sechs Flugsegmenten mit British Airways jeweils doppelte Meilen, sowie einen zusätzlichen Bonus von 2.019 Meilen nach dem sechsten Flug. Man hat bis Jahresende Zeit, diese Flüge zu absolvieren – muss sie jedoch bereits jetzt bis zum 19. April buchen. Wir haben in den letzten hundert Jahren sicher schon attraktivere Promotionen gesehen – nicht zuletzt auch von British Airways! -, aber seien wir dankbar, dass British Airways ihre Kunden nicht ganz vergessen hat…

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

CZ-AA

China Southern hat die SkyTeam-Allianz zwar formell bereits zum 01. Januar verlassen, aber praktisch hat sich für Vielflieger noch nicht viel geändert, da alle Partnerschaften mit SkyTeam-Gesellschaften nach wie vor intakt sind, außer jener mit Tarom. Ein erster Schritt in die Zukunft wurde jetzt jedoch in Form einer gegenseitigen Vielfliegerpartnerschaft im Sky Pearl Club mit American Airlines vollzogen. Da China Southern aber oneworld eventuell doch nicht beitreten wird, ist es durchaus möglich, dass sie handverlesene Partnerschaften mit SkyTeam-Mitgliedern, die ihr einen wahren Mehrwert bringen, beibehalten wird. Air France KLM und Kenya Airways wären beispielsweise solche Kandidaten, wie auch Xiamen Airlines, an der sie eine Mehrheitsbeteiligung hält – aber noch bleibt auch abzuwarten, wie sich die neue Minderheitsbeteiligung von Qatar Airways an China Southern auswirken wird.