Ravindras Blog

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

LH

Während mehrere Fluggesellschaften – jedoch nach wie vor eine deutliche Minderheit – ihre Vielfliegerprogramme auf eine Umsatzbasis umgestellt haben, scheint niemand so viele Schwierigkeiten zu haben wie Lufthansa, die richtige Sammelrate zu finden. Man hat schnell verstanden, dass die ursprüngliche Sammelrate von 4 Meilen pro EUR angesichts der hohen Prämienpreise bei Miles & More nicht wirklich haltbar war und die Rate wurde seit da mehrmals angepasst, jedoch nur auf Promotionsbasis und für bestimmte Segmente. So sammelte man auf Interkontinental-Flügen von Lufthansa in der Economy Class seit 01. Februar eine höhere Rate von 6 Meilen pro ausgegebenem EUR, was jetzt für Dezember wiederum auf 7 Meilen erhöht wurde. Flüge nach Kalifornien und Texas ergeben sogar 20 oder 24 Meilen pro EUR. Reisen in der Premium Economy sammeln bis Jahresende noch 5 Meilen pro ausgegebenem EUR. Es liegt also an jedem selbst zu raten, welche Raten 2020 gelten werden – auf alle Fälle scheint eine Rückkehr auf die offiziellen 4 Meilen pro EUR nicht mehr machbar. Und Kunden warten natürlich ungeduldig darauf, diese verbesserten Sammelraten auch bei anderen Miles & More-Gesellschaften zu sehen, zum Beispiel bei Swiss, Austrian Airlines und LOT. Es ist auch interessant festzustellen, dass keine andere große Fluggesellschaft, die auf eine Umsatzbasis umgestellt hat, – von Delta über United zu Air France KLM – jemals die ursprüngliche Sammelrate angefasst hat…