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Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

 

LH

Nach der missglückten Umstellung auf eine Umsatzbasis durch das Anwenden eines zu niedrigen Sammelfaktors – was seit da auf einer Promotionsbasis teilweise korrigiert wurde -, wird Miles & More 2021 auch die Statusseite des Programms ändern. Die Einführung eines vereinfachten Statuspunkte-Systems ist an und für sich nichts Schlechtes und folgt weitgehend der Idee von Air France KLM. Die erforderten Anstrengungen zur Qualifikation werden im Wesentlichen gleich bleiben wie heute, obwohl Abweichungen je nach individuellem Profil auftreten können. Aber das bedeutet natürlich, dass das Programm eine großartige Chance vertan hat, das Programm relevanter zu machen, da die Qualifizierungsstufen von Miles & More heute zu den höchsten im Markt zählen. Eine neue wichtige Einschränkung wird sein, dass die Hälfte aller benötigten Statuspunkte mit der Lufthansa-Gruppe/Miles & More-Kernfluggesellschaften gesammelt werden müssen. Die Dauer des Status wird auf ein Jahr reduziert (wie in den meisten anderen Programmen) und ein neuer lebenslanger Elite-Status wird eingeführt. Um lebenslang ein Senator-Mitglieder zu werden würde man 10.000 Statuspunkte auf der Lufthansa-Gruppe/Miles & More-Kernfluggesellschaften sammeln müssen – was beispielsweise 667 Segmenten auf der Langstrecke in der Economy Class entspricht – und während zehn aufeinanderfolgenden Jahren Senator- oder HON Circle-Mitglied sein… Die beste Neuigkeit ist jedoch wahrscheinlich, dass ihr konfuses System von Status-Sternen – das keinen anderen Zweck verfolgte, als das Ego der Mitglieder zu bedienen, da damit keine Vorteile verbunden waren – im Rahmen der Überarbeitung eingestampft wird. Star-Punkte werden dabei in Statuspunkte umgewandelt um zum Erreichen des lebenslangen Status zu zählen und Kunden, die bis Ende 2020 vier oder fünf Sterne gesammelt haben, erhalten unmittelbar den lebenslangen Senator-Status.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

BA

Während das Hauptproblem des Executive Clubs nicht wirklich die Prämienhöhen sind – vor allem nicht während der Nebenzeiten -, aber vielmehr die unvernünftigen Zuschläge auf Prämientickets auf Langstreckenflügen, kann der gegenwärtige Prämien-Ausverkauf unter Umständen trotzdem interessant sein. Für Buchungen bis zum 21. November und Reisen bis zum 30. April 2020 sind alle British Airways-Langstreckenflüge von/nach London in der Economy und Premium Economy auf der Meilenseite um 50% reduziert. Auf Flügen in der Business und First Class – wo jedoch auch die Meilenwerte vergleichsweise teuer sind – findet eine bescheidene Reduktion von nur 10% Anwendung.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

PG-EK

Der FlyerBonus von Bangkok Airways ist vielleicht nicht das attraktivste Programm, aber es hat gerade ein neues Vielflieger-Partnerschaftsabkommen mit Emirates unterzeichnet, was neue Möglichkeiten eröffnet: Diese Partnerschaft reiht sich nämlich in die bestehenden Partnerschaften mit Qatar Airways und Etihad ein, was bedeutet, dass Mitglieder Punkte für Flüge mit jeder dieser drei Gesellschaften in einem einzigen Programm kombinieren können. Das Programm ist so eventuell für allem für preissensible Kunden zwischen Europa und Asien/Australien als Option in Betracht zu ziehen, die regelmäßig auf einer dieser drei Golf-Gesellschaften zu enden riskieren und die nicht zusätzliche Vorteile durch das Erreichen einer Elite-Mitgliedschaft anstreben. Man sollte jedoch beachten, dass Punkte im FlyerBonus-Programm nach drei Jahren verfallen, selbst für aktive Mitglieder.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

JeP

Das Gute vorweg: Das Programm JetPrivilege lebt nach wie vor, auch wenn die Hoffnungen auf ein Wiederaufstehen von Jet Airways immer kleiner werden. Seit gestern heißt es jedoch InterMiles, um mit der Vergangenheit auch symbolisch zu brechen. Das Programm hat in der Zwischenzeit jedoch sämtliche Airline-Partner verloren, mit Ausnahme von Etihad Airways, die immer noch Mehrheitseigentümer des Programms ist. Das Programm hat es aber verstanden – anders als seinerzeit topbonus von Air Berlin -, den praktischen Wert des Programms beizubehalten, indem auch Möglichkeiten zur Punkteeinlösung geboten werden. So ist das Programm mittlerweile vor allem eine Buchungsplattform für Flüge und Hotels geworden – was also de facto ein Mittel zum Double Dip mit traditionellen Vielfliegerprogrammen darstellt.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Tri

Vom Westen weitgehend unbeachtet ist die chinesische Plattform Trip.com schnell die zweitgrößte Online-Reiseagentur in der Welt geworden. Und sie hat keine Absichten, ihre Reichweite auf ihren Heimmarkt zu beschränken, wie die zahlreichen Partnerschaften mit Vielfliegerprogrammen belegen. Und ein Hotel über Trip.com zu buchen ist jetzt lohnenswerter denn je, da Buchungen bis zum 30. November für Aufenthalte bis zum 31. Januar 2020 in den meisten ihrer Partnerprogramme mit Bonusmeilen belohnt werden. Online-Buchungen ergeben je nach Programm doppelte oder dreifache Punkte und Buchungen über die Mobile App dreifache oder vierfache. Diese unterschiedlichen Promotionsraten mit den unterschiedlichen Basis-Sammelraten zu kombinieren macht die Auswahl des richtigen Vielfliegerprogramms jedoch etwas knifflig – aber in vielen Fällen dürfte sich wohl das Asia Miles-Programm als beste Option für diese Promotion herausstellen. Ein über die App gebuchter Aufenthalt von 7 Tagen zu einem Preis von 150 EUR pro Nacht würde hier beispielsweise ca. 7.200 Meilen ergeben.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

LA-DL

Nachdem die chilenischen Behörden ihr Veto gegen das geplante Joint Venture zwischen LATAM und American Airlines eingelegt hatten, hat LATAM ihre Strategie komplett geändert und zur allgemeinen Überraschung angekündigt, dass sie die oneworld-Allianz verlassen würde – weil Delta einen Anteil von 20% an der Gesellschaft übernommen hat. Was all dies für LATAM Pass-Mitglieder bedeuten wird bleibt abzuwarten. Kein offizielles Datum zum Ausscheiden aus oneworld wurde bisher angekündigt (obwohl dies relativ rasch geschehen könnte) und es dürfte wohl auch der Fall sein, dass LATAM mehrere ihre bestehenden Vielfliegerpartnerschaften mit oneworld-Mitgliedern beibehält, zum Beispiel mit British Airways, Iberia und Qantas, so wie China Southern es nach wie vor mit den meisten ihrer früheren SkyTeam-Partner, fast ein Jahr nach dem formellen Ausscheiden aus der Allianz, tut. Dies ist umso wahrscheinlicher, da LATAM keine Anstalten macht, der SkyTeam-Allianz beizutreten. Delta wird jedoch ihren Anteil an Gol veräußern – LATAMs wichtigstem Mitbewerber in Brasilien -, was auch das Ende für deren enge Vielfliegerbeziehung bedeuten dürfte. Die andere Frage ist ob Qatar Airways ihren 10%-Anteil in der nicht mehr zu oneworld gehörenden LATAM halten wird. Parallel hat LATAM jetzt ihre drei Programme LATAM Pass, LATAM Fidelidade und Multiplus unter dem gemeinsamen Dach des LATAM Pass vereint.

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AA-QF

American Airlines hatte mehr Erfolg mit einem anderen Joint Venture, jenem mit Qantas. Nachdem man im Juli dafür das grüne Licht erhalten hat, sammeln Mitglieder der beiden Programme AAdvantage und Qantas Frequent Flyer jetzt mehr (Prämien- und Status-) Punkte mit dem respektiven Partner. Während Qantas die Punktebeträge auf American Airlines einfach (mit einigen Ausnahmen) an das Niveau ihrer eigenen Flüge angeglichen hat, beschränkt auf Flüge nach Australien und Neuseeland sowie auf Flüge innerhalb Nordamerikas, sehen die Bemühungen von American Airlines beim ersten Hinblick bedeutender aus: die Sammelraten in der Business und First Class sind jetzt deutlich höher als mit anderen Partnern. Aber nach einem detaillierteren Vergleich erkennt man, dass das Programm des anderen US-Partner von Qantas, der Mileage Plan von Alaska Airlines, in den meisten Fällen die lukrativere Option bleibt, auch ohne eine privilegierte Partnerschaft mit Qantas.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

UAUnited wird ab 2020 die Elitequalifikation in ihrem MileagePlus auf eine volle Umsatzbasis abändern, wobei Mitglieder pro Jahr 5.000, 10.000, 15.000 und 24.000 USD mit United ausgeben müssen, um sich für die verschiedenen Elitestufen zu qualifizieren. Diese Werte sind ca. 20% tiefer, wenn man mindestens 12, 24, 36 oder 54 Segmente mit United absolviert. Die Nutzung der co-branded Kreditkarte von Chase kann ein Maximum von 1.000 Punkten zu diesen Schwellen beitragen, indem man pro Jahr 24.000 USD umsetzt, was das Produkt weniger attraktiv macht. Flüge mit qualifizierenden Partner-Airlines werden berücksichtigt, indem die gesammelten Meilen durch 6 dividiert werden (durch 5 für Uniteds engste Partner wie Lufthansa, ANA oder Air Canada). Ein Minimum von vier Sektoren mit United ist jedoch in jedem Fall notwendig, wie vormals. Für die meisten Kunden sollte man sich also auf eine leicht erschwerte Elitequalifikation einstellen. Eine positivere Entwicklung ist die Abschaffung der starren regionalen und globalen Upgrade-Zertifikate für Platinum- und höhere Mitglieder als Teil ihrer Elitevorteile zu Gunsten einer neuen Währung mit dem Namen PlusPoints, welche sie für solche Upgrades auf United nutzen können, aber in einer deutlich flexibleren Art. Zum Beispiel kann man jetzt regionale Upgrades kombinieren, um sie als globales Upgrade zu nutzen. Und egal welche Konstellation Sie sich ausdenken, Sie fahren mit dem neuen System mindestens genauso gut wie mit dem alten.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

BA

Während Streiks bei vielen europäischen Fluggesellschaften etwas Regelmäßiges sind und Fluggesellschaften nicht einmal daran denken würden, etwas Spezielles für ihre Vielflieger zu tun, sieht das bei British Airways anders aus: Ein zweitägiger Streik genügte für großzügige Angebote für alle Executive Club-Mitglieder: Bis zum 13. Dezember gebuchte und bis zum 30. Juni 2020 abgeflogene British Airways-Flüge berechtigen zu doppelten Meilen. Eine Einschreibung ist erforderlich. Die einzige andere Einschränkung ist, dass dieses Angebot auf 10 Segmente beschränkt ist. Für das zweite Angebot verbleiben jedoch nur wenige Tage: Ein 50%-Bonus wird bis zum 18. Oktober auf Hotelbuchungen mit Marriott, Accor oder über die Buchungsplattformen von booking.com und Hotels.com gewährt. Die Aufenthalte können zu einem beliebigen Zeitpunkt stattfinden, mit der Ausnahme von Accor-Aufenthalten, die unter diesem Angebot bis zum 31. Dezember abgeschlossen sein müssen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

QR-Kal

Während Konkurrent Rocketmiles mit seinen Partnern regelmäßig Promotionen für Neukunden anbietet, sind die Promotionen von Kaligo generell lohnenswerter und für alle Kunden gültig. So erhält man aktuell für Buchungen bis zum 30. November (und Aufenthalte bis zum 30. Juni 2020) einen Bonus von 20.000 Meilen im Qatar Airways-Programm Privilege Club, wenn die kumulierten Ausgaben – auch über mehrere Reservationen – mindestens 2.000 USD betragen (5.000, bzw. 10.000 Meilen erhält man für 500 und 1.000 USD). Zusammen mit den regulären Meilengutschriften, die bei vielen Hotels für Ausgaben von 2.000 USD 25.000 Meilen oder mehr erreichen können, kann man so relativ einfach 45.000 Meilen oder mehr sammeln. Selbst wenn man nach den jüngsten Entwertungen des Privilege Club-Programms nur einen Prämienwert von 1 US Cent pro Meile ansetzt, entspricht dies trotzdem noch einer Ersparnis von rund 25% – was man auf andere Art und Weise im Hotelsektor, auch mit Hotelprogrammen, kaum erreichen dürfte.