Ravindras Blog

15. November 2021

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Ab 2022 wird American Airlines die Qualifizierungsregeln zum AAdvantage-Eliteprogramm vereinfachen. Anstatt drei paralleler Messgrößen wird es nur noch deren eine geben: Loyalty Points. Jede auf American Airlines und auf oneworld-Partnern gesammelte Meile (inkl. der Statusboni) entspricht einem Punkt, genau wie alle mit co-branded Kreditkarten (außer der Willkommensboni) und mit Restaurant- und Shopping-Aktivitäten gesammelten Meilen. Keine Mindestaktivität mit American Airlines ist mehr erforderlich. Als Resultat werden die jährlichen Schwellen zum Erreichen der unterschiedlichen Stati (deutlich) angehoben, zum Beispiel von 75.000/100.000 Meilen für die beiden höchsten Stufen auf 125.000/200.000 Meilen. Zusammengefasst bedeutet dies, dass die Statuserneuerung für bestehende Elitemitglieder einfacher wird als jetzt (da der auf Fluggesellschaften gesammelte Statusbonus einbezogen wird), aber das die erstmalige Qualifikation viel schwieriger wird – oder wahrscheinlich unerreichabar für die höheren Stufen -, wenn man keine co-branded Kreditkarte nutzt. Und das ist, wo das Problem für internationale Mitglieder startet, die, einmal mehr, in den Überlegungen komplett vergessen wurden: In den meisten von American Airlines bedienten internationalen Märkten bietet AAdvantage keine co-branded Kreditkarte an. Scheinbar sind die Ideen von „America First“ in den amerikanischen Köpfen gut verankert…