Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Uncategorized

Die Fusion zwischen Korean Air und Asiana Airlines ist immer noch nicht final von den Behörden akzeptiert, aber Asiana hat jetzt schon bekannt gegeben, was im Falle der Fälle mit dem Asiana Club geschehen würde.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren kann man bis zur Fusion gesammelte Meilen im Asiana Club belassen und von dort einsetzen. Dies kann unter Umständen eine interessante Option sein, da nur Flugmeilen in einem Verhältnis 1:1 aus dem Asiana Club in Meilen in Korean Airs Skypass umgewandelt werden. Nichtflugmeilen werden jedoch nur in einem Verhältnis 1:0,82 umgetauscht. Dies war einer der Kernpunkte, der von den Wettbewerbsbehörden moniert wurde und die Airlines hoffen, durch diese Beibehaltung der Asiana-Meilen diese Bedenken aus der Welt zu schaffen.

Wenn man als Asiana Club-Mitglied jedoch die Absicht haben sollte, seine Meilen auf Star Alliance-Partnern zu nutzen, sollte man dies nicht allzu lange aufschieben!

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Uncategorized

Anno 2014 kaufte Etihad die marode Alitalia mit dem Versprechen, sie zu „the sexiest airline in Europe“ (Originalton des damaligen CEO von Etihad, James Hogan) zu machen. Der Rest ist hinlänglich bekannt.

Mehrere Management-Teams danach haben sich der italienische Staat und Etihad jetzt außergerichtlich auf eine Schadenszahlung von 300 Millionen EUR für das damalige Miss-Management geeinigt.

Was dieser Geschichtsexkurs mit Vielfliegern von heute zu tun hat? 2024 hat Etihad mit 476 Millionen USD einen Rekordgewinn verzeichnet – was zeigt, dass der Spielraum angesichts der zu zahlenden Summe für die Airline sehr gering wird. Und Vielflieger werden dazu sicher ihren Beitrag leisten müssen. Wunder von Etihad Guest dürften in nächster Zeit wohl vorerst ausbleiben.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Uncategorized

Manchmal nehmen die Ideen von Loyalty-Managern komische Züge an…

Beispiel Vueling: Muss man in Europa schon dankbar sein, wenn eine Low Cost-Airline überhaupt ein Vielfliegerprogramm anbietet – die Liste von Gegenbeispielen ist immer noch sehr lang, von easyJet, Ryanair und Wizz Air, bis hin zu Volotea und Smart Wings -, geht Vueling jetzt in ihrem Vueling Club einen noch merkwürdigeren Weg.

Als Basismitglied erhält man jetzt mit Vueling-Flügen überhaupt keine Meilen mehr. Erst ab der Smart-Stufe sammelt man 3 Meilen pro EUR, die sich auf den höheren Elitestufen auf 5, bzw. 7 Meilen erhöhen.

Die Elitestufen erreicht man neu auf einer Umsatzbasis, wobei man für die Smart-Stufe im Jahr mindestens 200 EUR mit Vueling ausgeben muss. Fliegt man weniger, bringt einem das Programm wohl ohnehin kaum Vorteile, warum also diese Verkomplizierung…?

Darüber hinaus sieht es so aus, dass man als Vueling Club nach wie vor Meilen auf allen Vueling-Flügen sammeln kann, wenn man die Flüge über Iberia bucht. Oder auch Iberia Club-Mitglieder sammeln Meilen auf Vueling-Flügen wie gewohnt.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Uncategorized

Hand aufs Herz, wie viele Marriott-Marken können Sie spontan nennen? 5? 10? Das dürfte wohl so die Größenordnung für die meisten von uns sein.

Marriott hat jedoch das Problem wie viele andere Hotelketten, viel mehr Marken in ihrem Portfolio zu haben. 35 im Falle von Marriott, um genau zu sein.

Um jene ihren Marriott Bonvoy-Mitgliedern näher zu bringen, erhält man für Aufenthalte zwischen dem 26. Februar und dem 10. Mai 2.500 Bonuspunkte sowie eine Bonus-Statusnacht pro Aufenthalt in jeder Hotelmarke. Man muss sich für diese Promotion bis zum 26. April registrieren.

Das ist jetzt vielleicht nicht unbedingt die großzügigste Promotion, die die Welt je erlebt hat, aber vielleicht doch ein Anreiz, sein Allgemeinwissen etwas aufzubessern.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Uncategorized

Luxushotels haben jedoch oftmals ein ganz anderes Problem: Sie sind unabhängig oder nur eine Gruppe mit ein paar Häusern, sodass sich ein Kundenbindungsprogramm kaum lohnt, bzw. den Kunden nur bedingte Vorteile bieten, da jene nicht unbedingt einem spezifischen Hotel treu sind.

Journey Rewards hat diese Marktlücke erkannt und bietet jetzt eine Programmplattform für solche Hotels (und Luxus-Vermietungen) an. 1.400 Unterkünfte weltweit – mit zusammen nur 5.000 Zimmern! – stehen aktuell zur Verfügung.

Das Programm bietet flexible Einlösemöglichkeiten an, inkl. der Möglichkeit eines Punkte-Poolings. Auch ein Statussytem wird angeboten und die höchste veröffentlichte Stufe, Legend, erreicht man mit einer jährlichen Ausgabe von 50.000 USD.