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Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Es ist nicht das erste Mal, aber easyJet hat einmal mehr ein richtiges Kundenbindungsprogramm angekündigt. Dieses Mal scheint es jedoch zu stimmen und man darf es wohl für Ende 2027 erwarten, mit entsprechenden Details dazu anfangs 2027. Angesichts der bisherigen Erfahrungen mit easyJet und dem Kundenbindungsthema – und ihrer generellen Einstellung zu Kundenfreundlichkeit – darf man aber wohl die Warnung aussprechen, dass man die Erwartungen daran nicht zu hoch stecken sollte.

Besser hat es hier vermutlich Air Indias Low Cost-Tochter Air India Express gemacht, die jetzt ein voller Partner im Maharaja Club ihrer Muttergesellschaft ist. Den Maharaja Club selbst muss man nicht unbedingt zu den großzügigsten Programmen im Markt zählen, aber es bleibt abzuwarten, ob die Attraktivität eines easyJet-Programms jenem nahe kommen wird. Und mit etwas Glück ist dies für Air India Express – ähnlich wie bei Eurowings aus der Lufthansa-Gruppe – nur der erste Schritt und man wird künftig gar einige Partnerschaften mit anderen, attraktiveren Star Alliance-Programmen sehen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Neben einigen vollen Airline-Partnern hat das FlyerBonus-Programm von Bangkok Airways auch einige Airlines nur als Prämienpartner, was dem Programm eine interessante Dimension verschafft.

Jüngster Prämienpartner ist Etihad, sodass in dem Programm jetzt alle drei großen Golf-Gesellschaften vertreten sind.

Wo sich die Dinge jedoch verkomplizieren ist, dass das Programm für jeden Partner eine eigene Prämientabelle anwendet. Am Beispiel eines einfachen Fluges von Bangkok über das jeweilige Hub nach London sieht man, dass ein solcher Flug in der Economy Class mit Etihad 261.000 Punkte kostet, mit Emirates aber nur 83.500 Punkte und mit Qatar Airways 157.000 Punkte. In der Business Class liegen die Preise bei 520.500 Punkten (Etihad), bzw. bei 296.000 Punkten (Emirates) und 313.500 Punkten (Qatar Airways).

Wo hier also genau der Wert dieser neuen Partnerschaft liegt, dürfte denjenigen 99,9999% der FlyerBonus-Mitglieder, die nicht in Abu Dhabi beheimatet sind, so wohl eher verschleiert bleiben.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Sun Group ist ein vietnamesisches Konglomerat im lokalen Reisesektor, das den vietnamesischen Tourismus maßgeblich prägen wird. Es umfasst eine eigene Airline (Sun PhuQuoc Airways), (Luxus-)Hotels und Freizeiteinrichtungen.

Jetzt wurde mit Sun Signature ein gruppenweites Kundenbindungsprogramm gestartet, das sich in einer ersten Phase auf die Airline und Hotels sowie eine lokale Kreditkarte beschränkt. Während Sun PhuQuoc Airways momentan noch auf den asiatischen Markt beschränkt ist, wird sich das rasch ändern, da die Gesellschaft 20 Dreamliner bestellt hat, mit Optionen auf 40 weitere Maschinen, mit denen ein globales Netzwerk aufgebaut wird. Das dürfte dem Sun Signature-Programm wohl rasch eine größere Bedeutung zukommen lassen – und den Tourismus in Vietnam zu einem wahren Massentourismus werden lassen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Es gibt im Reisesektor mehr und mehr Angebote für Abonnements, wo sich jeweils die Frage nach der Rentabilität stellt.

Horizons Club ist eines der jüngsten Angebote im Markt. Angeboten in zwei Formen gilt er in allen Häusern der Minor Hotelgruppe in Europa und Amerika, mit der Ausnahme von Brasilien. Die Gruppe beinhaltet Marken wir NH Hotels, Tivoli und Anantara, und ist selber Teil der Global Hotel Alliance.

Die Hauptvorteile sind eine direkte Reduktion auf die veröffentlichten Raten sowie auf Zusatzleistungen, aber auch eine Gutschrift von 150 DISCOVERY Dollars in dem Minor DISCOVERY-Programm (oder jedem anderen DISCOVERY-Programm der Global Hotel Alliance). Ab dem zweiten Aufenthalt innerhalb eines Jahres erhält man einen Bonus von 50 DISCOVERY Dollars pro Aufenthalt, mit einem entsprechenden Prämienwert in USD.

Bei einer jährlichen Gebühr von 179 EUR für die Basisversion Open wird das Angebot so zu einem No-Brainer, für jeden, der pro Jahr mindestens zwei Aufenthalte in Minor-Hotels verbucht.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Obwohl Sixt kürzlich mit SIXT ONE ein eigenes Bonusprogramm gestartet hat, bleibt Sixt ihren zahlreichen Vielfliegerpartnern eng verbunden.

Und bis Ende Juni spielt vor allem Miles & More eine wichtige Rolle hier: Für Reservierungen bis zum 30. Juni und Anmieten von mindestens zwei Tagen bis zum 31. Juli erhält man eine Punktegutschrift in Abhängigkeit des Abschneidens der deutschen Nationalmannschaft an der Fußball-WM. Für ein Vorrundenaus erhält man je nach Wagenkategorie 2, 3 oder 4 Meilen pro ausgegebenem Euro. Mit jeder weiterer Runde erhält man 1 Meile mehr, bis zu 8 bis 10 Meilen im Falle eines Turniersieges.

Die Meilen werden nachträglich im August gutgeschrieben, wenn der Turnierausgang bekannt ist.

Kleiner Tipp: Man kann natürlich Deutschlands letztes Vorrundenspiel am 25. Juni abwarten, um zu verstehen, ob man wirklich auf diese Karte setzen sollte oder nicht…

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Es ist immer lobenswert, wenn Programme Prämienänderungen vorzeitig bekannt geben.

Wenn man aber wie Emirates nur Änderungen ab dem 20. Mai ankündigt, ohne weitere Details zu liefern, ist der praktische Wert sehr limitiert. Gerade in der jetzigen Situation bleibt es jedem selbst überlassen zu vermuten, in welche Richtung die Skywards-Prämien gehen werden. Würde Emirates jedoch eine grundlegende Preissenkung planen, wäre das vermutlich anders kommuniziert worden.

Bei der letzten Preisanpassung wurden Prämien in der Economy Class verbilligt, während Prämien in der Business und First Class teurer wurden.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Gerade auch im Mittleren Osten sieht man derzeit diverse attraktive Hotelpromotionen. Der Grund dafür ist logisch: Während ausländische Airlines ihr Streckennetz relativ flexibel an die Nachfragesituation anpassen können – so hat die Lufthansa-Gruppe beispielsweise alle Flüge nach Dubai bis zum 13. September ausgesetzt -, ist das für Hotels nicht wirklich machbar.

Vor allem in den Programmen von Accor, ALL, und von Global Hotel Alliance, GHA Discovery, die beide vergleichsweise stark in der Golfregion vertreten sind, überhäufen sich die Angebote für Programm-Mitglieder, kombiniert mit einem generell niedrigen Preisniveau.

GHA geht aktuell sogar so weit, dass sie bestimmten lokalen Mitgliedern nach entsprechender Registrierung 50 Discovery Dollars (Wert: 50 USD) schenkt, die man dann innerhalb von zwei Monaten in Hotels in der Region einlösen kann…

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Wie sich die Zeiten (leider) ändern, spiegelt sich auch im Miles+Bonus-Programm der griechischen Aegean Airlines wider.

In nicht allzu großer geografischer Distanz hat es Griechenland mit Russland und dem Iran in der Tat mit zwei politisch unangenehmen Nachbarn zu tun. Wie in weiter entfernten Ländern gewinnt so auch hier der Armeedienst wieder an Bedeutung.

Wie es bisher im Programm schon für junge Eltern während der Elternzeit der Fall war, kann man so bei Miles+Bonus seinen Elitestatus jetzt auch im Falle eines Armeedienstes ohne entsprechende Programmaktivität beibehalten. Dies ist das erste Mal auf der Wel, dass ein Programm eine solche Rolle spielt, um zu der Sicherheit seines Landes beizutragen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Nach dem Aus von Spirit Airlines hinterfragen viele die Zukunft von Low Cost Carriern in den USA. Da die großen, finanzstärkeren Airlines in den USA alle einen Basic-Tarif eingeführt haben, um besser mit ihnen konkurrenzieren zu können, ist ihr Spielraum in der Tat kleiner geworden.

Frontier ist jetzt die größte verbleibende (Ultra) Low Cost Airline und hat für ihre Frontier Miles-Mitglieder die Antwort: Für jeden bis zum 31. Mai gebuchten und bis zum 31. August abgeflogenen Hin- und Rückflug erhält man einen Bonus von 5.000 Meilen. Für jene erhält man in dem Programm bereits einen einfachen Prämienflug.

Diesen Bonus kann man bis zu vier Mal sammeln und vielleicht kann das eine gute Gelegenheit sein, den Sektor – und damit den Wettbewerb – in den USA etwas zu unterstützen!

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Uber geht zwar immer mehr Partnerschaften mit Vielfliegerprogrammen ein, die jedoch jeweils länderspezifisch und damit, naturgemäß, nur von beschranktem Nutzen für Vielflieger sind. So sammelt man beispielsweise als SkyMiles-Mitglied von Delta nur Meilen in den USA und als Flying Blue-Mitglied von Air France KLM nur in Frankreich – ohne dass man sein Uber-Konto mit mehreren Programmen verbinden kann.

Hoffnung gibt es jetzt eventuell dank einer neu angekündigten Partnerschaft mit Accors ALL-Programm, wo Mitglieder in mehreren Ländern Punkte sammeln können werden. Details sind noch keine bekannt, aber Hoffnung besteht, dass man hier in der Tat grenzüberschreitend von der Partnerschaft profitieren können wird.

Die Partnerschaft wird in der zweiten Jahreshälfte erst in Frankreich, Deutschland, Polen, Marokko und den Golf-Staaten starten, sowohl für Fahrten mit Uber wie auch für Bestellungen mit Uber Eats.