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Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Es gibt frei gewählte Freundschaften und aufgezwungene Partnerschaften. Obwohl diese Diskussionen aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen, erinnern Sie sich vielleicht, dass Qantas, ein oneworld-Mitglied und enger Partner von Emirates, nicht wirklich belustigt war, als Qatar Airways ebenfalls der Allianz beitrat. Und diese Beziehung hat sich seit daher nie wirklich weiterentwickelt. Aber Qatar Airways ist auch dafür bekannt, dass man sie nicht zu sehr nerven sollte. So gingen sie ihren eigenen Weg und schlossen eine enge Partnerschaft, inkl. auf Ebene der Vielfliegerprogramme, mit Virgin Australia ab. Privilege Club-Mitglieder sammeln nota bene auch Statuspunkte auf Virgin Australia-Flügen. Das ist vielleicht nicht super relevant für die große Mehrheit von Privilege Club-Mitgliedern, aber es sendet ein ziemlich unfreundliches Signal an Qantas. Und bis zum 06. Dezember sammeln Privilege Club-Mitglieder auch doppelte Meilen auf allen Virgin Australia-Flügen (und diese Meilen sind jetzt Avios, was bedeutet, dass man sie mit Punkten aus anderen Avios-basierten Programmen kombinieren kann).

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Als ITAs Volare-Programm kürzlich seine ersten Partnerschaften ankündigte, war die Erwartung natürlich, dass die SkyTeam-Partner endlich in das Programm integriert würden. Nachdem ITA bereits fast ein Jahr ein Allianz-Mitglied ist, wäre es an der Zeit, dies zu erledigen. Die Überraschung war so ziemlich groß angesichts der Realität: Diese ersten Partnerschaften betreffen Avis und easy Parking, die Flughafen-Parkplätze an den beiden römischen Flughäfen betreibt. Kurz danach schlossen sich die Mietwagengesellschaften Budget und Maggiore wie auch, auf Italien beschränk, Best Western Hotels diesen ersten Partnern an. Sogar wir wissen nicht mehr, was man hier sagen soll…

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Als Mitglied eines Programms einer kleinen Fluggesellschaft ohne größere Airline-Partner ist es immer ein bisschen problematisch, da der Nutzen der Punkte in der Praxis oft stark eingeschränkt ist, umso mehr, wenn man im Ausland lebt. Zumindest dieses Problem wird für airBaltic Club-Mitglieder bald der Vergangenheit angehören da für die nahe Zukunft eine Prämien-Partnerschaft mit Air France und KLM angekündigt ist. Wir müssen abwarten um die Details zu kennen, aber mit einer niedrigen Standard-Sammelrate von einem Punkt pro ausgegebenem EUR für eher niedrigpreisige airBaltic-Tickets könnte es eine Weile dauern, bis ein ausreichender Punktestand aufgebaut ist, um die Möglichkeit zu haben, Punkte mit diesen Partner-Airlines zu nutzen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Die mexikanische Low Cost Gesellschaft Viva Aerobus hat ihr doters genanntes Kundenbindungsprogramm gestartet. Angesichts des Low Cost Profils der Gesellschaft sind zwei Aspekte bezüglich des Programms bemerkenswert. Einerseits bietet es Elitestufen mit großzügigen Eliteboni an: Auf der höchsten Mitgliedsstufe, die man als regelmäßig Reisender trotzdem relativ einfach erreicht, sammelt man im Vergleich zu der Basisstufe sechsfache Punkte. Die gleiche Logik/Statusboni finden auf Partnern Anwendung, was die zweite Besonderheit des Programms ist: Obwohl Low Cost-Gesellschaften in Lateinamerika typischerweise mit Bodentransporten wie Fernbussen konkurrieren, werden in doters genau solche mexikanischen Busgesellschaften als Partner integriert werden. Die Erklärung dafür ist jedoch einfach: Viva Aerobus und diese Busgesellschaften haben einen gemeinsamen Eigentümer.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Marriott legt regelmäßig Herbstpromotionen in ihrem Bonvoy-Programm auf, um die Nachfrage zu stimulieren. Ein Rückblick auf die letzten Jahre zeigt klar, dass sich die Industrie auf dem Weg der Besserung befindet. Anno 2020 erhielten Mitglieder 2.500 Bonuspunkte pro Aufenthalt plus einen zusätzlichen Bonus von 5.000 Punkten für den dritten Aufenthalt – was vermutlich nicht viele Mitglieder schafften. In 2021 war der Bonus auf 1.500 Punkte pro Aufenthalt festgesetzt. Und dieses Jahr zwischen dem 21. September und 15. Dezember erhalten Mitglieder 2.000 Punkte pro Aufenthalt – aber nur ab dem zweiten Aufenthalt (was bedeutet, dass man 2021 mehr Bonuspunkte verdient hätte wenn man weniger als vier Aufenthalte hat). Zurück zur Normalität?

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Seit Delta in ihrem SkyMiles-Programm auf ein dynamisches Preissystem für Prämienflüge umgestellt hatet, wurde die Jagd auf Prämien ziemlich zum Glücksspiel. Manchmal kann man einen super Wert finden, aber häufiger – vor allem in der Business Class – einen ziemlich unterirdischen. Partnerprogramme waren noch eine Art sichere Fallback-Option für Prämienflüge mit Delta, obwohl diese Prämien natürlich Kapazitätsbeschränkungen unterworfen waren. Deltas wichtigste europäische Partner, Air France KLM und Virgin Atlantic, haben jetzt jedoch in ihren Programmen Flying Blue und Flying Club für Delta-Flüge auch das dynamische Preissystem übernommen – was nicht bedeutet, dass Sie die gleichen Prämienpreise erwarten sollten. Testbuchungen für den gleichen Flug zeigen oft große Unterschiede zwischen den Meilenbeträgen zwischen den drei Programmen – mit unterschiedlichen Rankings ja nach Flug. Flying Blue wendet normalerweise auch deutlich höhere Steuern an, während sich Virgin für diese Beträge an jenen orientiert, die Delta selbst anwendet. Wenn es also Ihre Absicht ist, Ihre gesparten Meilen für diese Familienreise mit Delta im Jahr 2024 einzusetzen – unmöglich, Ihnen heute zu sagen, welches der Programme Sie nutzen sollten. Vermutlich keines von ihnen, aber eher eines mit einem planbareren traditionellen Prämienansatz mit den Einschränkungen der Kapazitätsbeschränkungen, an die wir gewohnt sind.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Falls Sie die Absicht haben, zwischen September und November irgendwo in Nordamerika, Europa, dem Mittleren Osten oder Afrika für mindestens drei Tage einen Mietwagen zu nutzen, sollten Sie jetzt handeln. Für solche bis zum 17. August bestätigten Anmieten mit Avis zum Etihad-Spezialtarif, erhalten Etihad Guest-Mitglieder einen Bonus von 20.000 Meilen, zusätzlich zu den regulär gesammelten Meilen. Dieser Bonus kann bis zu drei Mal verdient werden. Während man vielleicht nicht mehr einen super Wert aus dem Programm holt, wenn man Meilen auf Etihad einlöst, hat das Programm immer noch mehrere interessante Möglichkeiten mit Partner-Airlines und, wenn man ein solches Geschenk erhält, ist man vielleicht weniger kritisch gegenüber dem Wert eingestellt, den man im Gegenzug erhält.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Einige Fluggesellschaften machten es während der Krise definitiv schwieriger als andere, ihnen treu zu bleiben, durch einen Mix aus externen Faktoren und einer gescheiterten Kommunikationsstrategie. Das Star Alliance-Mitglied South African Airways war sicherlich ein solcher Fall: Kurz vor dem Bankrott angesichts eines sehr harten Lockdowns im Land hätten nicht viele auf ihr Überleben gesetzt. Der Fluggesellschaft gelang jedoch genau dies, startete ihr Voyager Vielfliegerprogramm wieder und gewinnt jetzt wieder langsam an Höhe. Während sie auf ihren eigenen Flügen ein (schlecht berechnetes) dynamisches Prämien-Pricing anwendet – was bedeutet, dass Prämienhöhen mit steigenden Ticketkosten ansteigen -, hatte sie keine bessere Idee als Prämienhöhen auch auf Partner-Airlines zu erhöhen. Nach all dem wäre es smarter gewesen, den Kunden in Form niedrigerer Prämienhöhen etwas zurückzugeben. Stattdessen muss man jetzt 91.900 Meilen für ein Economy Class-Prämienticket innerhalb Europas bezahlen (während man für „nur“ 67.300 Meilen von Europa nach Indien fliegen könnte…) oder 203.500 Meilen für ein Business Class-Prämienticket von Nordamerika nach Europa. Kann es noch schlimmer kommen für was einst eines der großzügigsten Programme innerhalb der Star Alliance war? Es Ist traurig zu sagen, aber ob South African noch existiert oder nicht, würde für Vielflieger im Wesentlichen keinen Unterschied mehr ausmachen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Ende letzter Woche wurde die Fusion zwischen Choice Hotels und Radisson Hotels Americas vollzogen. Momentan werden deren entsprechenden Programme Choice Privileges und Radisson Rewards Americas parallel und unabhängig weitergeführt, werden aber künftig sicherlich zusammengeführt werden. This würde die Anzahl Hotels, die Radisson-Mitglieder zugänglich sind, beträchtlich erhöhen, während Choice-Mitglieder Zugang zu mehr höherwertigen Hotels erhalten würden. Mitglieder der globalen Version von Radisson Rewards – die alle Regionen außerhalb  Amerikas abdeckt – sind von diesen Änderungen nicht betroffen, abgesehen von der Tatsache, dass noch nicht bekannt ist, was mit der aktuellen Option geschehen wird, dass Punkte zwischen den beiden Versionen der Radisson-Programme übertragen werden können, mit einem potenziellen Risiko, dass der gegenseitige Zugang zu den Netzwerken verloren gehen wird.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Wenn man auf der Sammelseite Umsatz-basiert ist, aber mit einer fixen Prämientabelle arbeitet, ist die Erhöhung von Prämienpreisen eine Art Notwendigkeit, wenn sich die Preise erhöhen. Wenn man das aber nur alle paar Jahre macht, schmerzt es mehr. Das ist, was das Mietwagenunternehmen Hertz in ihrem Gold Plus Rewards getan hat, indem Prämienpreise in einigen Ländern ohne Vorwarnung um rund 25% angehoben wurden. Mit einer Sammelrate von 1 USD = 1 Punkt für Basis-Mitglieder, kostet die billigste, Kapazitäts-beschränkte 1-Tages-Anmiete in Nordamerika jetzt 950 Punkte. In Europa ist der Preis 900 Punkte und billigere Prämien gibt es nach wie vor in Australien/Neuseeland (700 Punkte) und Brasilien (600 Punkte). Aber auf alle Fälle, wenn Sie nicht ein sehr häufiger und treuer Kunde von Hertz sind, ist das Gutschreiben von Meilen in einem ihrer vielen Partner-Vielfliegerprogramme vermutlich ohnehin die bessere Option.