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Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Seit ein paar Tagen bietet Flying Blue Prämienflüge auf Air France– und KLM-Flügen jeweils zu drei Tarifarten an, ähnlich der bezahlten Tickets: Light, Standard und Flex.

Die alten Prämienpreise gelten jetzt für die Light-Kategorie. Die Standard-Kategorie entspricht im Großen und Ganzen den ehemaligen Prämientickets mit eingechecktem Gepäck und der Möglichkeit der Umbuchung/Stornierung – kostet jetzt aber rund 30% mehr in Meilen.

Interessant wird es bei der Flex-Option, die zwar fast doppelt so viel wie die Light-Option kostet, wo auf der Langstrecke aber die Zuschläge halbiert werden – was die Willkür dieser Beträge nur weiter unterstreicht.

Zu beachten ist auch, dass man auf einem Prämienticket in der Business Light-Kategorie keinen Lounge-Zugang mehr erhält, es sei denn, man hat auf jenen ohnehin durch seinen Status Anspruch.

Für Tickets mit Partner-Airlines bleibt alles beim Alten, wodurch dies oft eine interessantere Variante wird.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Während die meisten europäischen Airlines ihre Flüge nach Dubai (und anderswo im Mittleren Osten) nach wie vor ausgesetzt haben, wird Dubai von asiatischen Gesellschaften wieder mehr oder weniger normal bedient, wenn vermutlich oftmals auch mit einer schwächeren Auslastung als gewöhnlich.

Zumindest so muss wohl das aktuelle Angebot von SriLankan verstanden werden, das ihren FlySmiLes-Mitgliedern für bis zum 25. September gebuchten und bis zum 30. November absolvierten Flügen nach Dubai fünffache Meilen anbietet.

Womit wir aber nicht insinuieren wollen, dass das FlySmiLes-Programm sooo attraktiv ist, dass man jetzt von Europa über Colombo nach Dubai fliegen sollte. Wenn man jedoch aus Südindien anreist, kann es schon eine Überlegung Wert sein!

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Global Hotel Alliance ist bekanntlich ein Zusammenschluss von kleineren und mittleren Hotelmarken, die mit GHA Discovery ein gemeinsames Kundenbindungsprogramm nutzen. Mittlerweile gehören dem Verbund über 50 Marken an – die türkische Marmara Hotelgruppe ist der jüngste Zugang.

Um Kunden diese Markenvielfalt begreiflich zu machen, erhalten Mitglieder bis Ende Oktober einen Bonus von 50 Punkten (=50 USD) pro Aufenthalt von mindestens zwei Nächten in einer Marke, die sie 2026 noch nicht genutzt haben.

Auch bis Ende Oktober läuft eine Verlosung für 10 Mal 5.000 Bonuspunkte und 10 lebenslange Platinum-Mitgliedschaften. Für die bloße Einschreibung zu dem Wettbewerb erhält man ein Ticket für die Verlosung; für jeden Aufenthalt deren 5. Zusätzlich erhält man ein Ticket pro Marke, wenn man in einem entsprechenden Hotel den QR-Code der Promotion scannt – ohne dass man dafür zwangsläufig in dem Hotel übernachten muss.

Gute Jagd!

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Die sogenannten bevorzugten Partnerschaften zwischen Vielflieger- und Hotelprogrammen werden immer populärer. Oftmals beschränken sie sich jedoch auf eine Statusanerkennung zwischen den beiden Programmen oder auf schwache Statusvorteile auf dem anderen Partner.

Einzig Accor sticht hier mit ALL ein bisschen hervor, das mit seinen diversen Partnern ein Double Dipping anbietet, welches auch Basismitgliedern offen steht.

Die Einschätzung, ob der angekündigte Wechsel von Hyatts bevorzugtem Partner von American Airlines hin zu Delta Air Lines eine Verbesserung oder Verschlechterung darstellt, sei also jedem selbst überlassen. Für die meisten dürfte es aber wohl eher ein No-Event darstellen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in News

Zumindest bei den großen Kreuzfahrtreedereien wurde das Loyalitäts-Thema bisher oftmals eher stiefmütterlich behandelt. Entsprechende Programme gibt es zwar, aber sie dienen weitgehend nur der Statusdifferenzierung.

Carnival hat jetzt mit der Umstellung ihren Carnival Rewards-Programmes in ein echtes Treueprogramm mit einer Sammelwährung und Prämien vielleicht etwas in Bewegung gesetzt, was mittelfristig vielen Kreuzfahrtkunden zu Gute kommen könnte.

Carnival Rewards findet nur auf Reisen der Carnival Cruise Line Anwendung, nicht aber auf den diversen anderen Marken der Carnvial-Gruppe, wie AIDA Cruises, Costa Cruises oder P&O Cruises.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Während die Fusion zwischen Korean Air und Asiana jetzt alle regulatorischen Hürden genommen hat und am 17. Dezember vollzogen werden wird, herrscht nach wie vor Unklarheit auf der Seite der Vielfliegerprogramme. Südkoreas Wettbewerbskommission hat der Verschmelzung der beiden Programme Skypass und Asiana Club immer noch nicht zugestimmt, da Korean Air nach wie vor nicht alle Asiana-Meilen 1-zu-1 übernehmen möchte.

Jetzt hat Korean Air damit „gedroht“, dass beide Programme über den 17. Dezember hinaus parallel weitergeführt werden, falls bis dann keine Zustimmung erfolgen sollte.

Parallel wird Asiana zum 16. Dezember aus der Star Alliance ausscheiden, aber die Vielfliegerpartnerschaften enden wohl schon 2 Monate früher. TAP Air Portugal hat von ihrer Seite als erste bereits eine solche Ankündigung gemacht.

Es ist schwer vorzustellen, was das für den Asiana Club bedeuten würde – ohne die heutigen Star Alliance-Partner und ohne Asiana Airlines als eigenständige Airline… Wer seine Asiana-Meilen also noch auf dem Star Alliance-Netzwerk einlösen möchte, sollte dies auf alle Fälle in den kommenden zwei Monaten tun.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Wir sehen bekanntlich die Entwicklungen bei Etihad Guest der letzten Jahre nicht nur wohlwollend, da das Programm – trotz Anstrengungen auf anderer Ebene – durch Entwertungen viel an Attraktivität verloren hat.

Aber die Aktivitäten in ihrem Partnernetzwerk gehören definitiv von jeder Kritik verschont. Zu dem bestehenden attraktiven Airline-Netzwerk wurden in den letzten Wochen jetzt für die nähere Zukunft zwei weitere Zugänge angekündigt: Fastjet (Zimbabwe) und Africa World Airlines (Ghana). Beide Airlines haben derzeit kein eigenes Vielfliegerprogramm und sind auch keine Partner anderer Programme.

Bleibt abzuwarten, wie viel Etihad aus Fehlern in der Vergangenheit gelehrt hat, nachdem Airlines wir Air Serbia oder Air Seychelles, die such vormals gleich auf Etihad Guest als „ihre“ Loyalty-Lösung verließen, dann aber eigene Wege gingen, gelernt hat.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Historisch sind kostenlose Upgrades für Statuskunden einer der Hauptvorteile von nordamerikanischen Programmen. Das ging zeitweise so weit, dass es schon fast eine Ausnahme war, wenn eine Fluggesellschaft tatsächlich ein First Class Ticket auf einem Inlandsflug verkaufen konnte.

Aber natürlich waren diese Upgrades immer Kapazitätsabhängig und man hatte so keinen wirklichen Anspruch darauf.

Die Bericht mehren sich jetzt, dass US Airlines es bevorzugen, am Check-in für ein paar Dollar zusätzlich verbleibende First Class-Plätze an beliebige Kunden zu verkaufen, als sie ein paar Minuten später kostenlos an ihre besten Kunden zu vergeben.

Und American Airlines wird jetzt am 25. August die nächste Einschränkung einführen: Auf Transkontinental-Flügen und Flügen nach Hawaii, wo American Airlines Fluggerät mit einer Economy Class, einer Premium Economy und einer Business Class einsetzt, können AAdvantage-Statuskunden nur noch um eine Klasse upgraden. Wenn man also auf den Business Class-Sitz spekulieren will, muss man ein deutlich teureres Premium Economy-Ticket kaufen.

Ohne sich sicher zu sein, dass nicht jemand bei American die Idee hat, einer eventuell freien Platz in der Business Class in letzter Minute zu verkaufen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Eines der Hauptprobleme von Miles & More ist das Statusprogramm. Auch wenn die gebotenen Vorteile sich im Industrievergleich eher gut aushaben, sind die Qualifikationsregeln deutlich zu streng. Als Faustregel erhält man in anderen Star-Programmen bereits den Gold-Status, wenn man bei Miles & More nur den Frequent Traveller (Star Alliance Silver) Status erhält.

Diese Überschätzung spiegelt sich auch in den Angeboten des Programms aus, sich den Status zu erkaufen.

So können Inhaber einer co-branded Kreditkarte in Europa sich noch bis zum 30. September den Frequent Traveller-Status, gültig bis Februar 2027, erkaufen. Kostenpunkt: 650 EUR. Wenn man also per Definition nicht genug fliegt, um diesen Status über Flüge zu erreichen, dürfte es also kaum möglich sein, über einen solchen kurzen Zeitraum sich mit den Lounge-Zugängen und dem Extra-Gepäck als Hauptvorteile dieses Status eine solche Summe zurückzuholen.

Als Grundregel gilt hier also wie so oft: Gehirn einschalten und Statusgeilheit beiseitelegen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Auch wenn Hotelprogramme vehement versuchen dagegenzuhalten: Sie machen kaum Sinn für jemanden, der nicht einen (höheren) Elitestatus im Programm erreicht. Selbst die vermeintlichen Mitgliederraten findet man oftmals analog auf Buchungsplattformen.

Viele Hotelprogramme bieten zwar die Möglichkeit, auch Vielfliegermeilen zu sammeln, aber dies ist oft in der Größenordnung von 2 Meilen pro USD. Setzt man einen Meilenwert von 1 US Cent pro Meile an, entspricht dies einer Reduktion von 2%.

Wenn Buchungsplattformen also entsprechende Promotionen zum Meilensammeln anbieten, sollte man hier möglichst zugreifen und seine Reisen vorausbuchend planen: So sammelt man aktuell in Copas ConnectMiles-Programm 7 Meilen pro USD (Buchungen bis zum 25. August) und im Privilege Club von Qatar Airways 5 Meilen pro USD (31. August für Aufenthalte bis zum 31. Oktober) für Buchungen über Booking.com, was eher einer Ersparnis von 5-7% gleichkommt.