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Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Die gute Seite bei Covid war; dass die meisten Fluggesellschaften mit anderen Dingen beschäftigt waren als versteckte Wege zu suchen, ihre Programme zu entwerten, zum Beispiel durch das Umsteigen auf eine Umsatzbasis. Nach einer kurzen Pause wird Oman Air jedoch die nächste Gesellschaft sein, die im August ihr Sindbad-Programm auf eine solche Basis umstellen wird. Genaue Details sind noch nicht bekannt, aber die Grundsammelrate wird nur 4 Meilen pro ausgegebenem USD betragen. Das bedeutet, dass während Sie heute mit einem Hin- und Rückflug in der Tarifklasse „Business“ von London nach Bangkok 19.344 Meilen sammeln würden, würde der angewandte Preis unter dem künftigen Umsatz-basierten Modell in einem Meilenkredit von lediglich 17.184 Meilen – oder 11% weniger – resultieren. Fliegt man in der Economy Class zwischen Muscat und Mumbai zum Economy Lite Tarif sammelt man heute 494 Meilen hin und zurück. Dieser Wert würde sich jedoch auf 1.312 Meilen fast verdreifachen. Es ist vielleicht nett, dass ein solches System gewissen Kundengruppen zu Gute kommt – aber die Frage sollte erlaubt sein, was die genauen Überlegungen sind, wenn hochwertige Geschäftsreisende bestraft werden, während unprofitable Kunden zu Niedrigtarifen belohnt werden…

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

RwandAir war vor der Krise eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften weltweit, mit großen Ambitionen. Obwohl sie ihr Dream Miles-Programm vor ein paar Jahren gestart hatte, fiel es ihr stets schwer, außerhalb ihres limitierten Heimmarktes Aufmerksamkeit zu finden. Dies ändert sich jetzt vielleicht dank ihrer ersten gegenseitigen Airline-Partnerschaft mit Qatar Airways und deren Privilege Club-Programm. Aber dies ist wahrscheinlich nur der erste Schritt in Richtung einer positiven Zukunft für RwandAir, da Qatar Airways beabsichtigt, 49% der Gesellschaft zu übernehmen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Eine lange und interessante Geschichte wird am 02. August enden, wenn airBaltic das Koalitionsprogramm PINS in ihrem eigenen Kundenbindungsprogramm airBaltic Club aufgehen lassen wird. Während das PINS-Programm mit einer großartigen Vision startete haben sich die Dinge vielleicht doch als eine Hausnummer zu groß für die kleine Gesellschaft herausgestellt und die Situation wurde für Kunden absolut konfus als airBaltic selbst – PINS wurde von einer Tochtergesellschaft angeboten – vor ein paar Jahren ein paralleles Kundenbinsdungsprogramm für ihre eigenen Flüge begann. Gemäß den ersten Ankündigungen wird nicht viel von dem Koalitionsgeist von PINS übrigbleiben da der überarbeitete airBaltic Club einen neuen Fokus auf Reise-bezogene Partner setzen wird. Aktuelle PINS-Mitglieder müssen aktiv einem Transfer ihrer Punkte auf den airBaltic Club zustimmen oder sie riskieren ansonsten, jene zu verlieren.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Um es milde auszudrücken ist Kanada vielleicht nicht der beste Ort, wo man sich aufhalten sollte, wenn man verzweifelt auf eine Rückkehr zu einer normalen Situation wartet. Reisen ist immer noch viel restriktiver als in vielen anderen Orten, vor allem, wenn es um internationale Reisen geht. Was ist also die beste Option, um in Kanada diesen Sommer Meilen zu sammeln? Die etwas überraschende Antwort ist, im Zug zu reisen! Das Air Canada-Programm Aeroplan hat eine Partnerschaft mit Rocky Mountaineer gestartet, einem Anbieter von Luxus-Zugreisen in den Rocky Mountains. Während die normale Sammelrate nur 1 Meile pro ausgegebenem CAD sein wird (2 Meilen in deren GoldLeaf Service-Klasse), erlaubt eine Launch-Promotion Mitgliedern bis zum Jahresende pro Reise 10.000 Meilen im SilverLeaf Service und sogar 20.000 Meilen im GoldLeaf Service zu sammeln. Und eines Tages können Sie diese Meilen vielleicht sogar wieder für Flugreisen nutzen.

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in Archives

Accor hat gerade ihre lang erwartete an das ALL-Programm gekoppelte co-branded Visa-Karte gestartet. Momentan nur in Frankreich, aber die Karte sollte schnell auf andere wichtige europäische Märkte ausgedehnt werden. Während die Karte von einem Technologie-Standpunkt State-of-the-Art ist und einige nette Features anbietet, ist das Problem die zu Grunde liegende Sammelrate. Die Basiskarte (Pulse), die man im ersten Jahr dank des bis zum 27. Juli gültigen Launch-Bonuses als kostenlos betrachten kann, bietet eine Sammelrate von lediglich 2,5 Punkten pro ausgegebenen 10 EUR – was sich in einen Cashback von 0,5% übersetzt wenn man die Punkte bei Accor einlöst. Die Rate erhöht sich auf 0,8%, bzw. 2,0% für die Explorer- und Ultimate-Karte. Jene sind jedoch mit einer höheren Jahresgebühr verbunden, was es vielleicht schwerer macht, jene zu rechtfertigen, selbst wenn man die damit verbundenen (Versicherungs-)Vorteile berücksichtigt, außer man setzt tatsächlich einen großen Betrag mit der Karte um und nutzt jene im Single Sourcing. Nach der ersten bezahlten Nacht erhalten Karteninhaber sofort den Silver-Status im ALL-Programm (Gold-Status mit der Ultimate-Karte).

Geschrieben von Ravindra Bhagwanani am in CEO Blog

ravindra

I’ve been passionate about aviation ever since I can remember and about FFPs ever since I started to think – yes, I am not one of these young bloggers, who were even not yet among us on 01 May 1981, when an idea of American Airlines was